
Veranstaltungen
Sonntag, 1. Februar 2026, 15 Uhr, Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
In der Renaissance ließ man es gern mal so richtig „krachen“. Die Adeligen feierten die Feste wie sie fielen. Und das sieht man den extravaganten Ausstellungsstücken im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake auch an. Überall blitzt und funkelt es. Dementsprechend bietet das Haus am Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr eine spannende Erlebnisführung in erster Linie für Familien an, und zwar unter dem Titel „Fürstlich feiern auf Schloss Brake. Von Tanzmeistern, Tafelzier und Tischregeln“.
Festlich und prunkvoll konnte es auf Schloss Brake zugehen. Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung wird die Zeit der Renaissance wieder lebendig. Die Besucherinnen und Besucher verwandeln sich mit Hilfe von historischen Kostümen in eine höfische Gesellschaft der Renaissance, decken eine Festtafel und erfahren am eigenen Leib, wie damals getafelt, getanzt und gefeiert wurde.
Die Erlebnisführung dauert zwei Stunden und ist vor allem auch für Familien mit Kindern geeignet. Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene. Kinder bzw. Jugendliche bis 18 Jahre sind frei.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um Voranmeldung wird daher gebeten unter Tel. 05261/2502190 oder per Mail an kasse@museum-schloss-brake.de. Der Eintritt kostet 8 Euro.
Passend zum neuen Jahr hat sich das innovative Weserrenaissance-Museum Schloss Brake wieder viel vorgenommen. Ob Ausstellungen, Tagungen, Führungen oder Events - der Kalender ist prall gefüllt. Doch worauf genau kann man sich freuen?
Die beliebte KI-Sonderausstellung neigt sich langsam aber sicher ihrem Ende entgegen. Am Sonntag, 25. Januar, bietet das Museum um 15 Uhr zum letzten Mal eine öffentliche Führung an. Um Anmeldung wird gebeten. Direkt im Anschluss daran tritt ab 16 Uhr der Literaturkursus der Karla Raveh Gesamtschule unter der Leitung von Philipp Schmidt-Rhaesa auf. Im Gepäck haben die Schülerinnen und Schüler eine Geschichte über Graf Simon VI. und Künstliche Intelligenz. Der Eintritt ist frei!
″Unsere nächste Sonderausstellung ist schon in greifbarer Nähe. Ab 3. März präsentieren wir gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die Mitmach-Ausstellung ′Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal′ ″, freut sich Museumsleiterin Silvia Herrmann. Für die einen sind sie Heimat, Wahrzeichen und Kulturgenuss. Für die anderen sind sie ein Dorn im Auge: alt, unbequem, teuer. Beim Thema Denkmal scheiden sich die Geister. Die hochmoderne und multimediale Ausstellung wirft einen ungewöhnlichen Blick auf das kontroverse Thema Denkmalschutz und gibt Antworten auf viele Fragen. Passend dazu organisiert das Museum gemeinsam mit der Alten Hansestadt Lemgo ein reizvolles Rahmenprogramm mit zahlreichen Vorträgen.
Doch damit nicht genug. Im neuen Jahr stehen auch wieder jede Menge Veranstaltungen auf dem Programm. Los geht es am Donnerstag, 29. Januar, mit der renommierten OWL-Kulturkonferenz. Organisiert wird sie vom Kulturbüro der OstWestfalenLippe GmbH. Das Motto der bereits ausgebuchten Tagung lautet ″ower!″.
Am Freitag, 27. Februar, geht es magisch zu im Museum. Denn um 19 Uhr dreht sich alles um die Zaubershow ″Fabula Magica: 3 Magier - 12 Geschichten″. Am Freitag, 6. März, steht das beliebte ″Saufzeitalter″ inklusive Bierverkostung auf dem Programm.
Ganz hoch im Kurs steht auch wieder die Musik. Am Samstag, 28. März, erzählen die fünf Künstlerinnen und Künstler von Symphonic Brass um 15 Uhr von ihren unterschiedlichen musikalischen Wurzeln und präsentieren Kompositionen aus Australien, Japan und Deutschland. An dem Nachmittag kann man sich auf ein köstliches Kaffee- und Kuchenangebot freuen.
Am Sonntag, 26. April, dreht sich beim Ensemble Horizonte alles um den ″Fluss der Zeit″. Freuen kann man sich ab 15 Uhr auf eine musikalische Reise von der Renaissance bis zur Moderne. Last but not least steht am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr ein Konzert in Kooperation mit dem Landestheater Detmold auf dem Programm, und zwar ein Streichquartett. ″lassik trifft Romantik″ lautet dabei das Motto.
Darüber hinaus bietet das Weserrenaissance-Museum auch wieder zahlreiche Erlebnisführungen durch die Dauerausstellung an - speziell für Familien und auch für Erwachsene. Thematisch geht es dabei um Themen wie Heilmittel, fürstliches Feiern, Gold, Adel, Ritter und Burgen.
Vormerken sollte man sich auf jeden Fall jetzt schon das große Familienfest am Sonntag, 21. Juni 2026, von 13 bis 18 Uhr mit vielen kostenlosen Programmangeboten im, am und ums Schloss herum.
Nähere Informationen zu allen Angeboten gibt es im Internet unter www.museum-schloss-brake.de Tickets gibt es im Vorverkauf direkt an der Museumskasse (Di-So von 10 bis 18 Uhr), unter Tel. 05261/2502190 oder per Mail unter kasse@museum-schloss-brake.de.
Noch bis zum 1. Februar 2026, Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
Was haben das schillernde Zeitalter der (Weser-)Renaissance und der Bereich der künstlichen Intelligenz bloß miteinander zu tun? Erstaunlich viel! Das innovative Weserrenaissance-Museum Schloss Brake zeigt in seiner topaktuellen Sonderausstellung ″KInd of Art. Künstliche Intelligenz trifft (Weser-)Renaissance″ überraschende Parallelen und faszinierende Zusammenhänge auf, die kaum jemand vermuten würde.
„Zusammen mit der TH OWL und Fraunhofer IOSB-INA wagen wir den Sprung von der Zwei- in die Dreidimensionalität und zeigen Deutschlands erste Museumsausstellung mit KI-Skulpturen, die aus historischen Exponaten entwickelt wurden. Diese weisen allesamt einen unmittelbaren Bezug zur (Weser-)Renaissance auf und kombinieren die Vergangenheit und die Zukunft aufs Vortrefflichste miteinander“, sagt Museumsleiterin Silvia Herrmann. Die KI-Skulpturen stammen dabei allesamt aus einem Master-Kurs-Projekt des Fachbereiches Medienproduktion unter der Leitung von Prof. Anke Stache.
„Hätten Sie beispielsweise gewusst, dass das weltberühmte Universalgenie Leonardo da Vinci bereits vor mehr als 500 Jahren einen Automaten entwickelt hat? Es ist uns gelungen, ein nachgebautes und bewegliches Modell seines ′Roboter-Ritters′ als Leihgabe für die Ausstellung zu gewinnen“, sagt die Kuratorin Dr. Susanne Hilker. Passend dazu treffen Leonardo da Vinci und der Roboter Ina in Form eines Comics fiktiv aufeinander und unterhalten sich über die Innovationen ihrer jeweiligen Zeit.
Zu bestaunen sind auch zahlreiche kunsthistorische Originale wie beispielsweise ″Minerva und die Musen auf dem Helikon″ von Hans Rottenhammer oder ″Die Tempelreinigung″ von Hans und Paul Vredeman de Vries. Auch hierbei gibt es spannende Verbindungen zum Gebiet der künstlichen Intelligenz.
Freuen können sich die Besucher auch auf Mitmachstationen wie eine interaktive Klanginstallation, ein Ergometer, mit dessen Hilfe sie herausfinden können, wie viel Energie die künstliche Intelligenz für ihre Prozesse benötigt, und auf eine Fotobox.
Apropos Fotos: Im Rahmen dieser Ausstellung stellt das Museum auch originelle Kunstdoppelgänger aus. Darüber hinaus sind im ″Freiraum″ die 20 besten KI-generierten Bilder zu sehen, die im Rahmen eines Wettbewerbs des CIIT (Centrum Industrial IT) entstanden sind. Schlussendlich wird den Besuchern zur Abstimmung die Frage aller Fragen gestellt: Kann KI Kunst?
″Wir möchten mit dieser Sonderausstellung zeigen, wie innovativ, interessant und relevant Museen sein können. Ganz bewusst greifen wir dieses topaktuelle Thema auf. Wir möchten in puncto Künstliche Intelligenz zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Darüber hinaus schlagen wir eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und eröffnen neue Perspektiven″, sagt Silvia Herrmann.
Passend zur neuen Sonderausstellung bietet das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake kurzweilige Mitmachprogramme für Kindergärten und Schulen an. Des Weiteren stehen zahlreiche Veranstaltungen mit Bezug zum Thema KI auf dem Programm. Alle Infos unter www.museum-schloss-brake.de.
Und wer von künstlicher Intelligenz nicht genug bekommen kann, macht einen Ausflug zum Kooperationspartner, der ″Eulenburg″. Das Universitäts- und Stadtmuseum Rinteln zeigt ebenfalls eine Ausstellung mit KI-generierten Skulpturen.
Die Ausstellung wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und dem Regionalen Kultur Programm NRW. Die Ausstellung findet in Kooperation mit folgenden Partnern statt: Fraunhofer IOSB-INA, Technische Hochschule OWL, Kl Akademie OWL, inIT TH OWL, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, KreativInstitut.OWL, Trinnovation OWL, Hochschule für Musik Detmold, Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Hochschule Bielefeld HSBI, LWL Museum Ziegelei Lage und wird unterstützt von den „Frauen für Lemgo“.
Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake dankt auch seinem Träger, dem Landesverband Lippe, den Mitfinanziers, dem LWL sowie der Alten Hansestadt Lemgo, sowie den Sponsoren, der Lippischen Landesbrandversicherung AG und der Sparkasse Lemgo, für die Unterstützung!
Der Eintritt in die neue Sonderausstellung im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake beträgt 7 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Die Ausstellung kann bis zum 1. Februar dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden.
Es gibt Museumsjahre, die hinterlassen Spuren – nicht nur in Besucherstatistiken, sondern vor allem in den Köpfen und Herzen der Menschen. Das zurückliegende Jahr im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake war ein solches Jahr.
weiter lesen
![]()
Der LNN Pressedienst veröffentlicht kostenlos Pressemitteilungen sowie Nachrichten jeglicher Art von Unternehmen, Vereinen, Institutionen wie auch Privatpersonen.
Senden Sie Ihre Nachricht an redaktion@lnn.de